Forge: Mein eigenes Claude Code
Multi-Model, Multi-Provider, Zero Vendor Lock-in — eine Agentic Coding Platform von Grund auf
TypeScript · Node.js · SQLite · 8 LLM Provider
Ich habe Claude Code nachgebaut. Nicht aus Langeweile, nicht aus Übermut — sondern weil ich an eine Wand gelaufen bin, die jeder kennt, der ernsthaft mit KI-Agenten arbeitet: Vendor Lock-in.
Das Problem, das keiner anspricht
Ein Tool, ein Provider
- Claude Code = nur Anthropic
- GPT = nur OpenAI
- Gemini = nur Google
- Bestes Modell pro Task? Unmöglich
- 370.000 LOC an einen Anbieter gebunden
Forge: Jedes Modell, jede Aufgabe
- Opus für Architektur
- Gemini für 1M Token Kontext
- GPT-5 für Reasoning
- Ollama für lokale Modelle
- Model Router wählt automatisch
Forge: Eine Schmiede für Software
Eine autonome Entwicklungsplattform, die sich selbst optimiert, jedes LLM nutzt, und von jedem Gerät steuerbar ist. Die Architektur: Ein Model Router abstrahiert alle Provider. Jede Aufgabe bekommt nicht das teuerste Modell, sondern das passendste.
Den Source Code reverse-engineered
File-Tools
Read, Write, Edit, Glob, Grep — vollständig nachgebaut.
Shell-Tools
Bash-Execution mit Timeout, Background, Sandbox.
Agent-Tools
Sub-Agents spawnen, Tasks tracken, Worktrees isolieren.
MCP-Integration
Tool Discovery, Schema Resolution, Server Management.
Workflow-Tools
Cron-Scheduling, Hook-System, Plan Mode.
Extras
Cost-Tracking, LLM-Summarization, Tool-Blocking via Hooks.
Features, die Claude Code nicht hat: Cron-Scheduling, LLM-basierte Kontext-Zusammenfassung, Cost-Tracking mit Budgets pro Session/Tag/Modell, Hook-basiertes Tool-Blocking.
Cross-Device: Vom Handy planen, am Rechner bauen
Idee auf dem Handy in Claude.AI besprechen. An den Rechner setzen, Kontext neu aufbauen. Session endet, Wissen verloren. In Forge lebt der Session-State auf dem Server. Handy zum Planen. Desktop für Deep Work. Tablet zum Monitoring. Der Kontext geht nie verloren.
Bootstrapping: Forge baut Forge
“Jede Verbesserung an Forge macht Forge besser darin, sich selbst zu verbessern.”
Warum das für alle relevant ist
Wer heute ernsthaft mit KI entwickelt, braucht Zugang zu mehreren Modellen, Persistenz über Sessions hinweg, Quality Gates die durchgreifen — und die Freiheit, das beste Tool für die Aufgabe zu wählen.
“Die Zukunft der KI-Entwicklung ist nicht ein Modell, ein Tool, ein Provider. Sie ist ein Orchester.”
— Philipp
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